CDU: Vitus-Werk soll Trägerschaft übernehmen – Wichtiger Schritt pro Inklusion

    Ratsfraktion
  • 6. Oktober 2017

„Wir freuen uns über den Bau einer weiteren Kita am Sophienplatz und sprechen uns einstimmig für eine Trägerschaft durch das Vitus-Werk aus. Damit erfüllen wir den Wunsch vieler Eltern, die eine inklusive Krippe wünschen“, so CDU- Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Tallen.

Nach Auffassung der CDU-Fraktion gewinnt die Stadt Meppen mit dem Vitus-Werk als Träger der Kita einen anerkannten Experten für Inklusion.

Vergleichbare kooperative Modelle in der Grafschaft Bentheim, im Landkreis Vechta und auch in Meppen am Standort Landwehr werden bereits erfolgreich praktiziert.

Nach dem Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder sind u.a. auch die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe, im vorliegenden Fall das Vitus-Werk, örtliche Träger einer Tageseinrichtung für Kinder.

Da das Vitus-Werk ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe ist, sind die gesetzlichen Vorgaben bzw. die Voraussetzungen für eine Übernahme erfüllt.

Ebenso spricht das Sozialgesetzbuch davon, dass, soweit geeignete Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen von anerkannten Trägern der freien Jugendhilfe betrieben werden oder rechtzeitig geschaffen werden können, die öffentliche Jugendhilfe (Stadt Meppen) von eigenen Maßnahmen absehen soll. Vorrangig sollen daher die freien Träger die Trägerschaften übernehmen.

Vor diesem Hintergrund ist sich die Fraktion einig darüber, dass mit einer Trägerschaft durch das Vitus-Werk die in Meppen bereits weit fortgeschrittene Inklusion einen weiteren Meilenstein setzt und Vorbildfunktion für das Emsland haben und als Vorzeigemodell dienen wird.

„Wir halten die Trägerschaft durch das Vitus-Werk, auch aufgrund der geografischen Nähe zum heilpädagogischen Kindergarten, für alternativlos“, so Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Tallen.

Quelle: Presseerklärung, CDU-Stadtratsfraktion Meppen, 05.10.2017