Ausführungen zum Pressegespräch mit der Meppener Tagespost zum Goa-Festival

    Allgemein
  • 8. Juni 2017

In einem Pressegespräch mit der Meppener Tagespost sprachen Vertreter der Ratsfraktion, sowie des Ortsverbands Meppen Nord über das Goa-Festival, dass über Pfingsten auf dem Gelände des Funpark Meppen stattgefunden hat. (Hier gehts zum Artikel auf der Seite der NOZ!)

Da der Bericht über unser Pressegespräch stark diskutiert wurde, möchten wir die aufgeworfenen Fragen und unsere Sichtweise gerne näher erläutern.

Vorab: Wir sind nicht grundsätzlich gegen dieses Festival oder andere Veranstaltungen im Funpark. Vielmehr geht es uns um die folgenden wesentlichen Punkte:

  1. Musik wurde die ganze Nacht und auch den Großteil des Tages über das Pfingstwochenende gespielt. Für andere Veranstaltungen wie Schützenfeste, Stadtfeste, aber auch Festivals werden regelmäßig seitens der genehmigenden Behörden Auflagen gemacht, die auch eine Ruhezeit in der Nacht und für einen Teil des Tages vorsehen. Uns stellt sich daher die Frage, warum dieses Prinzip nicht auch bei diesem Festival angewendet wurde. Daher sprechen wir uns gegen das Festival in der JETZIGEN Form aus.
    Insbesondere machen wir hier auch nicht dem Veranstalter oder den Helfern Vorwürfe, da ja offenbar entsprechende Genehmigungen vorgelegen haben.
  2. Der Veranstalter sagt, dass er nicht früher die Anwohner über seine Planungen informieren durfte/sollte. Wir finden dieses Vorgehen nicht in Ordnung und hätten uns gewünscht, dass gerade die Anwohner frühzeitig bei den Planungen mitgenommen worden wären.
  3. Die Bürger haben nicht nur Fragen zum Goa-Festival, sondern auch zu den weiteren Entwicklungen und Genehmigungen im Funpark, sowie dem Racepark und hier insbesondere im Bezug auf die Rennstrecke. Hier warten die Bürger noch immer auf eine versprochene Informationsveranstaltung seitens der Stadtverwaltung/dem Bürgermeister.
  4. Es hat sowohl bei den Ratsmitgliedern als auch bei der Polizei unzählige Beschwerden über die Lautstärke insbesondere zu den Nachtstunden gegeben (erst aus dem Bereich Hüntel bis Altharen; nach drehen des Windes in der Nacht von Samstag/Sonntag aus dem Bereich Hemsen).
    Dabei schließen wir nicht aus, dass die Werte auf dem Gelände selber eingehalten wurden, aufgrund der Beschaffenheit des Geländes wird die Lautstärke aber extrem getragen und wirkte in Teilen der Ortschaften deutlich lauter als auf dem Gelände selbst.
  5. Auch wir fanden die künstlerische Beleuchtung/Darstellung des Festivalgeländes ansprechend.

Unterm Strich bleiben jedoch einige offene Fragen und in der Art und Weise wie das Festival stattgefunden hat, sollte es aus unserer Sicht nicht erneut stattfinden dürfen, da dieses den Anwohnern nicht zuzumuten ist. Wir erhoffen uns zudem durch eine Informationsveranstaltung der Verwaltung mehr Informationen zur Nutzung und den vorliegenden Genehmigungen für kommende Veranstaltungen.

 

Quelle: CDU-Stadtratsfraktion Meppen, 08.06.2017